Barrierefreiheit ≠ Overlay · 23
Barrierefreiheit ≠ Overlay: Wenn mobile Apps ebenfalls Barrieren schaffen
📅 Oktober 2026 ⏱ 7 Min. Lesezeit
Digitale Barrieren enden nicht im Browser. Eine App kann Bestellungen, Termine oder Einkäufe verhindern, wenn sie nicht mit Hilfstechnologien funktioniert.
Schön ist nicht gleich barrierefrei
Unbenannte Symbole, erzwungene Gesten und unklare Formulare erschweren alltägliche Aufgaben.
Schaltflächen brauchen Namen
Jedes Bedienelement muss Funktion und relevante Zustände wie ausgewählt oder deaktiviert vermitteln.
Bilder mit Bedeutung
Informative Fotos brauchen Textalternativen. Dekorative Bilder sollen die Ausgabe nicht überladen.
Gesten und Fokus
Wichtige Aktionen benötigen Alternativen zu komplexen Gesten. Fokus und Lesereihenfolge müssen logisch sein.
Verständliche Formulare
Beschriftungen und Fehlermeldungen müssen erklären, was zu tun ist. Dynamische Änderungen sollten angekündigt werden.
Text und Kontrast
Größere Schrift, ausreichender Kontrast und flexible Ausrichtung sind wichtig.
Apps wirklich testen
Führen Sie Aufgaben mit VoiceOver auf iOS und TalkBack auf Android durch. Prüfen Sie Namen, Fokus und Formulare.
Was Blind Reader leistet
Blind Reader unterstützt Websites, Webformulare und Einkäufe. Native mobile Apps werden dadurch nicht automatisch repariert.
Von Anfang an barrierefrei
Ein visuelles Overlay ersetzt keine barrierefreie App.
